Aimpoint Acro in zweiter Generation

Aimpoint bringt sein erfolgreiches Leuchtpunktvisier für Pistolen, das Modell Acro, jetzt in einer neuen, deutlich verbesserten Version auf den Markt. Insbesondere ist es kleiner und heller geworden. Wie zuvor ist es in zwei Versionen für professionelle wie auch zivile Anwendung verfügbar und dürfte in beiden Bereichen seinen Absatz finden.
Aimpoint Acro C-2
© Aimpoint

Das schwedische Unternehmen Aimpoint AB gilt als Erfinder und internationaler Marktführer in Sachen professionelle Leuchtpunktvisiere. Seit Jahrzehnten vertrauen Sportschützen und Jäger und seit den 1990er Jahren auch Militärs und Behörden weltweit auf die robusten und zuverlässigen Produkte des 1975 gegründeten Herstellers aus Malmö. Mit dem Modell Acro, das Kürzel steht für Advanced Compact Reflex Optic, präsentierte Aimpoint auf der IWA und Enforcetac ein speziell für den Einsatz auf Kurzwaffen optimiertes Modell, das sich seit 2018 in der einsatztauglichen Ausführung P-1 (professional) und seit 2019 auch in der zivilen Variante C-1 (commercial) erfolgreich am Markt etabliert hat. 

Aimpoint Acro P-2
© Aimpoint

Nun wurde am 24. Mai 2021 im Rahmen einer weltweiten – coronabedingten – Online-Pressekonferenz den internationalen Fachmedien die nochmals verbesserte zweite Generation des Acro in den Versionen P-2 und C-2 präsentiert. Wie die Schweden betonen, handelt es sich dabei um das kleinste, professionelle Rotpunktvisier für Pistolen überhaupt. Bei dem geringen Gewicht von lediglich 60 g (ohne Montage) darf es mit seinen Maßen von 47 x 33 x 31 mm mit Fug und Recht als ultrakompakt bezeichnet werden. Somit ist die neue Generation gegenüber dem Vorgänger nochmals kleiner geworden – und dies obwohl es nun mit einer überall verfügbaren, größeren Standard-Knopfzelle vom Typ CR2032 versorgt wird. Mit einer Laufzeit von sage und schreibe 50.000 Stunden (constant on) muss diese jedoch eher selten gewechselt werden. Dabei konnte zudem die Helligkeit des 3.5 MOA großen Leuchtpunkts, der zum Schießen mit beiden Augen offen parallaxefrei konzipiert worden ist, nochmals um 30 Prozent erhöht werden. Im Hersteller-Härtetest überstand es 20.000 Schuss im Kaliber .40 S&W ohne Probleme. Als USP werden zudem auch die Flip-Up Lens Covers angeführt, also die hochklappbaren Linsenschutzabdeckungen, welche optional für das Acro erhältlich sind. Das Leuchtpunktvisier lässt sich dabei einfach auf jede Picatinny-Schiene montieren. Außerdem sind diverse Adapterplatten, wie die Micro Mount, zur direkten Montage auf Pistolen erhältlich. Natürlich aber lässt sich das neue Leuchtpunktvisier ebenso auf Flinten und Gewehren oder als Backup-Visier neben Zielfernrohren oder Wärmebildgeräten einsetzen. Insgesamt ist das Acro P-2/C-2 also rundum verbessert worden. Nur eins hat sich nicht verändert: der Preis des guten Stücks. Somit ist garantiert, dass von dem neuen Acro so einige Stücke über die Ladentheke wandern werden. Weitere Informationen und alle technischen Daten sowie die konkreten Unterschiede zwischen dem P-2 und C-2 im Detail finden Sie auf den Seiten des Herstellers sowie des deutschen Importeurs Manfred Alberts unter 

www.aimpoint.com
www.manfred-alberts.de (zivil)
www.pol-tec.de (behördlich)

 

Über den Autor/in

Daniel Guthannß

Daniel Guthannß

Daniel Guthannß M.A. ist ausgebildeter Fachredakteur mit langjährigen, bestvernetzten Kontakten in die Branche. Neben dem Schießsport sind vor allem die Bereiche Sicherheit, Militär und Law Enforcement seine Spezialgebiete. Zudem ist er in der Outdoorszene fest verwurzelt und testet auch hier die neuesten Produkte auf Wandertouren oder im Bushcraft Camp. Seit 2015 schreibt Daniel Guthannß regelmäßig für WM-Intern und zählt zum Kern der Redaktion.